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Hundert und siebenzigste Macht.
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„Als der Polizciobcrste meinen Bruder sah — fuhr der Barbier fort — fragte erihn: woher er auf einmal so viele Sachen besitze? Er antwortete: „Mein Herr! versprichmir vorher, mir nichts zu Leid zu thun." Nachdem jener es ihm versprochen, erzählteihm mein Bruder die ganze Geschichte der Alten, von Anfang bis zu Ende, und daßzuletzt das Mädchen entflohen. Sodann sagte er: „Mein Herr! Alles, was ich dortgenommen, ist in meinem Hause; nimm du davon, was du willst, und laß mir miretwas zu leben übrig." Der Polizcioberste ließ nun seine Untergebenen mit meinemBruder gehen, und ihm alle Effekten und alles Gold nehmen; da er aber doch fürchtete,der Sultan möchte diese Geschichte erfahren, ließ er meinen Bruder zu sich kommen undsagte: „Ich wünsche, daß du diese Stadt verlassest: thust du's nicht, so lass' ich dichumbringen." Mein Bruder entgcgnete: „Ich bin bereit, zu gehorchen;" und wandertenach einem fremden Lande. Da überfielen ihn Räuber und zogen ihn ganz aus. Alsich dies hörte, brachte ich ihm Kleider; er zog sie an und ging heimlich mit mir in dieStadt zurück, wo ich ihn zu seinen Brüdern gesellte."
„Mein sechster Bruder aber, der mit den gespaltenen Lippen, war früher reich, verarmtejedoch später. Als er einst ausging, um sich etwas zu neuer Lebenskraft zu verschaffen,sah er ein schönes Haus, mit einem großen Eingang und einer hohen Thüre, an derviele Diener standen, welchen allerlei Befehle ertheilt wurden. Er fragte einen derdort Stehenden, wem dieses Haus gehöre; man antwortete, es gehöre einem Nachkommender Barmekiden. Mein Bruder ging hierauf zu den beiden Pförtnern und forderte ein