Hundert und siebenzigste Nacht.
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Almosen. Sie sagten: „Komm zur Thiire herein, der Hausherr wird dir geben, wasdu verlangst." Er ging also in die Hausflur, und als er eine Weile gegangen, kamer an eine schöne Wohnung, mit einem Garten in der Mitte, desgleichen kein Aug' jegesehen; der Boden war mit Teppichen bedeckt und die Wände mit Vorhängen verziert.Mein Bruder wußte vor Verwunderung nicht, wo er hingehen sollte. Endlich kam eran die Thiire eines Saals; er ging hinein und sah mitten im Saal einen Mann vonschönem Gesicht und Bart; indem er auf denselben zuging, sah jener meinen Bruder,hieß ihn willkommen und erkundigte sich nach seinem Wohl. Mein Bruder sagte ihm,daß er der Hülfe bedürfe. Als jener dies hörte, zeigte er einen großen Kummer,streckte die Hand nach seinen Kleidern, zerriß sie und sagte: „Soll ich in einem Landewohnen, und du darin hungern? Dazu habe ich keine Kraft." Er versprach meinemBruder alles Gute, und sagte sodann: „Du mußt mich ein wenig unterhalten." Dieserantwortete: „Mein Herr! ich bin so hungrig, daß ich dazu keine Kraft habe." Alsbaldschrie der Andere: „Diener, bring' den Krug und das Waschbecken, daß wir unsere Händewaschen!" aber mein Bruder sah weder Krug und Waschbecken, noch sonst Jemanden.Der Hausherr sagte sodann: „Komm, mein Bruder, und wasche dich!" und machte
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