i 550 Hundert und neiinundsechzigjle Uucht.
! und zerhieb sie in vier Theile. Mein Bruder ging nun hinaus, um das Mädchen aufzusuchen;
! als sie ihn sah, verlor sie den Verstand; sie erbat sich ihr Leben von ihm, und er versprachihr, sic leben zu lassen. Er fragte sie: „Wie bist du wohl zu diesem Schwarzen gekommen?"
^ Das Mädchen antwortete: „Ich war Sklavin bei einem Kaufmann, und die Alte besuchte! mich oft, so daß ich ganz vertraut mit ihr ward. Eines Tages sagte sie: Wir haben? heut' eine Hochzeit, dergleichen Niemand je gesehen, und es wäre mir lieb, wenn du! sie sehen wolltest. Ich sagte: recht gerne! machte mich auf, kleidete mich an, nahmmeinen Schmuck und einen Beutel voll Geld und ging mit ihr. Sie führte mich zu diesemHause und hieß mich mit ihr hincingchen. Kaum war ich im Hause, als mich derSchwarze ergriff; und so mußte ich durch die List der Alten, die Gott verdammen möge,drei Jahre bei ihm bleiben." Mein Bruder fragte sie sodann: ob der Schwarze wohlGeld oder sonst etwas in diesem Hause hätte? und sie antwortete: „Sehr viel, unddanke Gott, wenn du Alles von hier wegschaffen kannst." Als er nun mit ihr ging,öffnete sie mehrere Kisten, in welchen viele Beutel waren. Mein Bruder war höchsterstaunt darüber. Da sagte ihm das Mädchen: „Ich will hier bleiben, gehe du undhole Jemanden, der das Geld von hier wcgbringe." Er ging auch sogleich undmiethetc zehn Leute. Als er aber — erzählte mir mein Bruder weiter — an die Thürcklopfen wollte, fand er sie geöffnet; er ging hinein und fand zu seinem Erstaunenkein Mädchen und keine Geldbeutel mehr: nur Kleinigkeiten waren zurückgeblieben. Nun
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