544 Hundert und siedenundsechzigste Nacht.
dann in mich dringt nnd sagt: „Du mußt trinken," und mir den Becher an den
Mund hinreicht, da fahre ich ihr mit der Hand in's Gesicht und trete sie mit Füßenund mache so — er stampfte dabei mit den Füßen und kam mit einem Fuß in den Korb,so daß er von oben herunter auf den Boden fiel und alles Glaswerk zerbrach. Da schriesein Nachbar: „Dies Alles kömmt von deinem Stolze, du schändlichster aller Kuppler!Bei Gott! hätte ich über dich zu gebieten, ich ließe dir hundert Prügel geben und nochdeine Geschichte in der ganzen Stadt bekannt machen." Indessen schlug sich mein Bruderin's Gesicht und zerriß seine Kleider und weinte; die Leute, die gerade zum Freitagsgebctgingen, sahen ihn an, und die Einen bemitleideten ihn, die Andern kehrten sich nicht^ daran. So weinte mein Bruder eine Weile über den plötzlichen Verlust seines Capitals^ und seines Gewinns: da kam eine schöne Frau, von vielen Dienern begleitet nnd auf einemMaulesel reitend, der einen goldnen Sattel hatte; wenn sie sich näherte, verbreitete siel