Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
517
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Hundert und achtundfünszigste Nacht. 517

Bruder nahm den Stoff nnd ging, rin traurigsten Zustande, von Hunger und Schuldengeplagt, in den Laden und arbeitete an den Ueberröcken. Dann ging er damit zu demManne, der sie gut genäht fand. Als er aber in den Geldbeutel langte nnd seine Handnach meinem Bruder ausstreckte, gab diesem die Dame hinter ihrem Manne durch Winkezn verstehen, er solle nichts nehmen. Er sagte daher ihrem Manne:Es hat keine Eile,

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die Zeit wird mich schon bezahlen," und ging wieder fort, nach Geld und nach der Damesich sehnend. Es vereinigten sich fünf DinHe gegen ihn: Liebe, Geldnoth, Hunger,Mangel an Kleider» und Müdigkeit; doch verlor mein Bruder den Muth nicht, denn erwußte nicht, daß die Frau ihrem Manne gesagt, er liebe sie, und daß sie sich verabredethatten, ihn umsonst arbeiten zu lassen. Auch nachdem er alle ihre Arbeit vollendet hatte,Paßte sie noch auf, und wenn Jemand ihm Lohn geben wollte, hielt sie ihn ab, solchenanznnehmen. Dann verschworen sic sich gegen ihn und verheirateten ihn mit ihrerSklavin. In der Nacht, da das Bcilagcr stattfinden sollte, sagten sie ihm:Schlafe diese