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Hundert
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Der Barbier fuhr in seiner Erzählung fort: „Mein Bruder schnitt zwanzigHemden und eben so viele Beinkleider aus der Leinwand, und arbeitete in einemfort bis Abends, ohne etwas zu genießen; der Mann fragte dann meinen Bruder:„Was begehrst du als deinen Lohn?" Er antwortete: „Zwanzig Dirham Silber."Der Mann rief sogleich der Sklavin, die Wage zu bringen; da kam aber die Damegleichsam zornig gegen meinen Bruder, daß er das Geld nehme. Als mein Bruderdies merkte, sagte er: „Bei Gott, ich nehme jetzt nichts!" Er nahm dann seine Arbeitund ging fort, ohne einen rothen Heller zu haben. Er lebte drei Tage mit zweiLaibchen Brod, und starb fast vor Hunger; dann kam die Sklavin wieder und fragteihn, was er gemacht habe? Er antwortete: „Es ist Alles fertig!" und ging mit
ihr zum Gemahl der jungen Dame. Dieser wollte meinem Bruder seinen Lohn geben;aber aus Furcht vor der Dame wollte er nichts annehmen; er ging wieder nachHause, und konnte vor Hunger die ganze Nacht nicht schlafen. Als er des Morgenswieder in den Laden ging, kam das Mädchen abermals und sagte ihm: „Mein Herr willdich sprechen." Er ging zu ihm, und ward beauftragt, fünf Uebcrröckc zu machen; mein