Hundert und siebenundfünszigste Nacht.
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ihr aus diesem Tuch ein Kleid zu schneiden und zu nähen." Mein Bruder sagte: „Ich .stehe zu Diensten!" schnitt sogleich das Kleid und nähte es noch an demselben Tage. ^
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Am andern Morgen früh kam die Sklavin wieder und sagte: „Meine Herrin grüßtdich und läßt dich fragen, wie du die Nacht zugebracht; ihr Herz ist so sehr mit dirbeschäftigt, daß sie keinen Schlaf kosten konnte. Sic läßt dir nun auch sagen, du mögestihr Beinkleider schneiden und nähen, daß sie sie zu ihrem Kleid anziehen könne." Ersagte: „Ich werde ihrem Befehl gehorchen." Er schnitt sie sogleich, und befleißigte sich ^sehr, sie bald zu nähen. Nach einer Weile zeigte sich die Dame wieder am Fenster und ^grüßte ihn, und ließ ihm keine Ruhe, bis er die Beinkleider genäht und sie ihr gebracht jhatte. Er ging dann sehr verlegen nach Hause, denn er hatte nichts zu essen. Er ließ ^sich etwas von seinen Nachbarn leihen, und kaufte zu essen dafür. Als er deS Morgenswieder in den Laden kam, so war die Sklavin sogleich wieder da und sagte ihm: .„Mein Herr bittet dich, zu ihm zu kommen." Ais er ihren Herrn erwähnen hörte,fürchtete er sich sehr; aber die Sklavin sagte ihm: „Fürchte dich nicht, du wirst bei ihmnur Gutes finden, denn meine Gebieterin hat ihn schon mit dir bekannt gemacht." Ermachte sich dann freudig auf, grüßte den Mann und dieser erwiderte den Gruß; dannholte er eine Menge ägyptischer Leinwand und sagte: „Schneide mir Hemden daraus."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: !