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Hundert und vierundsünszigste Nacht
„Durch daö Geschrei meiner Leute," fuhr der junge Mann zu erzählen fort,„versammelte sich vieles Volk um sie, und Alle schrien: O der Ermordete! Alsder Hausherr diesen Lärmen vor seiner Thürc hörte, sagte er einem seiner Diener:„Sieh' einmal, was es gibt!" Der Diener ging, und als er wiederkehrte, sagteer: „O mein Herr, es stehen mehr als zehntausend Menschen, Männer und Weiber,vor der Thür und schreien: O der Erschlagene! und deuten aus unser Haus
hin." Als der Khadi dies hörte, kam cs ihm wunderbar vor; er ward zornig,öffnete die Thür und erschrack, als er die vielen Leute sah. Er sagte: „O ihrLeute! was wollt ihr?" Sie antworteten: „Du Verdammter! du Schwein! wasmißhandelst du unfern Herrn?" Er versetzte: „Was hat mir denn euer Herr gcthan, daßich ihn mißhandeln sollte? Hier steht mein Haus vor euch offen." Da sagte der Barbier:„Du hast ihn eben mit der Peitsche geschlagen, ich habe gehört, wie er geschrien hat."Der Hausherr fragte: „Was hat denn euer Herr gethan, daß ich ihn schlagen sollte?und was hat euren Herrn zu mir geführt?" Da sagte der Barbier: „Sey mir kein soniederträchtiger, verdammter Alter! Ich weiß Alles. Deine Tochter liebt ihn, und erliebt sie wieder, und weil du dies erfahren, hast du deinen Dienern befohlen, ihn zuschlagen. Bei Gott! der'Sultan soll zwischen uns entscheiden; gib ihn sogleich seinen