Hundert und drei» »-fünfzigste Nacht. 505
der Thüre. Ich dachte: woher weiß der Teufel das? Nun traf sich gerade nach GottesBeschluß, mich zu beschämen, daß der Hausherr eine Sklavin, die etwas Unrechtesgethan, schlug; sie schrie, und ein Sklave kam ihr zu Hülfe. Da aber der Hausherrauch diesen schlug, schrie auch er. Nun glaubte der verdammte Barbier, ich set-geschlagen worden. Er fing an zu schreien, zerriß seine Kleider, streute Erde auf seinenKopf und ries um Hülfe; eine Menge Volk sammelte sich um ihn, während er immerschrie: mein Herr wird im Hause des Khadi todtgeschlagcn. Er ging dann in meinHans, schrie immer fort und benachrichtigte meine Familie und meine Diener vondem Vorfall. Auf einmal kamen sie alle mit zerrissenen Kleidern, die Haare inUnordnung herabhängend, und schrien: O unser Herr! Der Barbier ging ihnen imhäßlichsten Aufzuge voran, zerriß immer seine Kleider und schrie unaufhörlich."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
64