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-reinn-fünfzigste Nacht.
„Ich werde dafür sorgen," fuhr der Barbier fort, „daß dich Niemand in's Haus(des Mädchens) gehen sehe; denn in dieser Stadt, und besonders an einem solchen! (Feier-) Tage, kann Niemand etwas Derartiges thun, weil der Befehlshaber vonBagdad streng, von harter Natur und unerbittlich in seiner Macht ist." Ich sagteihm: „Wehe dir! du schlimmer Alter, belohnst du mich so?" Er sagte mir:„Schäme dich nicht! gestehe mir Alles; ich weiß cs ja doch und möchte dir gernebehülflich scpn." Da ich nun fürchtete, daß dieser Barbier mir durch sein Geschwätz! bei meinen Leuten und Nachbarn einen bösen Namen mache, schwieg ich. Als nun
^ aber die Mittagsstunde herannahte und schon zweimal zum Gebet gerufen worden, '
und nun auch mein Haupt rasirt war, sagte ich ihm: „Geh jetzt, bringe diese Speisenund Getränke in dein Haus für deine Freunde; ich will hier warten, bis du wieder-kehrst und dich alsdann mit mir nehmen." Ich sagte ihm noch manches Süße undSchmeichelhafte, in der Hoffnung, ihn los zu werden. Er sagte aber: „Mir ist, als. wolltest du mich hintergehen und ohne mich Weggehen, und dich in eine Gefahr
> stürzen, aus der es keine Rettung gibt. Bei Gott! bei Gott! geh' nicht weg, bis ich
' Am Freitag wird immer dreimal auf dem Minaret zum Gebet gerufen: um halb zwölf, drciviertclmid zwölf Uhr. Zu den übrigen Gebeten nur einmal.