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1 (1838)
Entstehung
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502
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502 Hundert und zwei und fünfzigste Nacht.

reden, die sie nichts angehen, und da du noch schwach von deiner Krankheit bist, sokönnte es dir schaden." Ich sagte ihm, und mußte trotz meines Zorns lachen:Duertheilst einen Rath, den du selbst nicht befolgst; doch dies kann vielleicht an einemandern Tage stattfinden, so Gott will; mache nun, daß du fertig wirst, und gehe imGlauben Gottes; laß dir wohl sepn mit deinen Freunden, die dich erwarten!" Er sagte:O mein Herr, ich möchte dich gar gerne mit diesen klugen Leuten bekannt machen,unter denen kein Schwätzer ist: denn seitdem ich groß bin, kann ich die Gesellschaftkeines Menschen ertragen, der nach Dingen fragt, die ihn nichts angehen, oder der nicht,wie ich, wenig spricht. Hättest du einmal in Gesellschaft dieser Leute gelebt, du würdest

dich von allen deinen übrigen Bekannten lossagen." Ich sagte ihm:Gott lasse deine

Freude an ihnen vollkommen sepn; ich werde gewiß einmal mit ihnen Zusammenkommen,und mich bei dir in Gesellschaft dieser Leute unterhalten." Er sagte hierauf:Es wäre

mir lieb, wenn du heute mit mir zu meinen Freunden gingest; ich würde dann mit dem,

was du mir geschenkt, vorangehen. Kannst du aber heute durchaus deine Freunde nichtlassen, so bringe ich nur meinen Freunden zu essen und zu trinken, komme dann wiederhieher und gehe mit dir zu deinen Freunden: denn zwischen mir und meinen Freundenherrscht gar keine Ziererei, die mich abhielte, wieder zu dir zu kommen." Ich sagte:Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei Gott, dem Erhabenen! Geh' du zudeinen Freunden und laß dir bei ihnen wohl sepn, und laß mich heute zu meinenFreunden gehen, die mich erwarten." Der Barbier aber antwortete:Bewahre Gott,daß ich mich von dir trenne und dich allein gehen lasse!" Ich sagte:Der Ort, wohinich gehe, ist eng und hat keinen Raum für dich." Er versetzte:Ich glaube, du hasteine Zusammenkunft mit einer Dame: denn gingst du zu einer Mahlzeit, du würdestmich mitnehmen; denn ein Mann, wie ich, ist bei Mahlzeiten, Festlichkeiten und Belusti-gungen ganz an seinem Platz. Kommst du aber mit Jemanden zusammen, wo du gernallein bist, so kann ich dir dazu behülflich sepn."

Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: