Hundert und zweiundfünszigste Nacht.
„Der Küchcnerbsenhändler aber bringt noch mehr Kenntnisse mit, als die Andern,der tanzt und singt: O Herrin! o Seufzende! was säumst du so lange? Da muß Jeder-mann lachen. Der Gassenkehrer dann, wenn der singt, so bleiben die Vögel stehen; derist ein kluger, gebildeter, starker, erhabener Mann von hohem Range; ich habe über-feine Schönheit folgende Verse gedichtet:
»Ich möchte mein Leben hiugcbcn für den geliebten Gassenkehrer: er besitztsüße Tugenden und ist so schmiegsam, wie der Zweig eines Baumes; das Schicksalwar mir eine Nacht günstig, und ich sagte ihm, während ich die immer wachsendeLiebe an ihm stillte: du hast in meinem Herzen ein großes Feuer angczündct;und er antwortete: es schadet nichts, wenn ein Gassenkehrer auch Feuer-anzünder wird."
„Es besitzt jeder von ihnen so viele Eigenschaften, daß man vor vielem Lachenüber ihre Späße fast toll wird. Mein Herr kann nun wählen, ob ich sie heute zu mirkommen lasse, oder ob du zu meinen Freunden gehen willst, zu denen ich bestelltbin. Du könntest, kaum erst genesen, zu Schwätzern kommen, die von vielen Dingen