-484 Hundert und vicrundvrcrzigstr Nacht.
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eine Flamme in meinem Herzen an und mein Weiberhaß ward in Liebe verwandelt.Ich blieb bis gegen Sonnenuntergang sitzen; da kam der Khadi der Stadt aus einemMaulthier geritten und stieg vor dem Hause ab, wo das Mädchen war, woraus ichschloß, daß er ihr Vater seyn müsse; ich ging betrübt nach Hause und warf mich fieber-krank auf dem Bett umher. Meine Verwandten kamen zu mir und wußten nicht, wasmir fehlte, und ich antwortete Niemand. Ich blieb einige Tage in diesem Zustande, undmeine Familie weinte meinetwillen. Da kam einst eine alte Frau zu mir, der meinZustand sogleich kein Geheimniß mehr blieb; sie setzte sich mir zu Häupten, machte mirsanfte Vorwürfe und sagte: „Mein Sohn, sey guten Muths! Ich werde dich mit derGeliebten vereinigen." Ihre Worte drangen mir in's Herz, ich unterhielt mich eineWeile mit ihr."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nach: fuhr sie fort: