Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
468
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468 Hundert und achtu»ddrei higstr Nacht.

Lust Alles in der Wohnung vorbereitet; wir aßen, tranken, spielten und lachten bis zurNacht, dann zündeten wir Wachskerzen an und tranken, bis wir berauscht waren; wir

schliefen dann beisammen bis Morgens; da stand sie auf, nahm wieder zehn Dinarheraus und sagte:Es bleibt beim Alten." Nach drei Tagen kehrte sie wieder, undwir lebten wieder auf dieselbe Weise. Als wir am Trinken waren, sagte sie:Ichbeschwöre dich bei Gott, mein Herr, bin ich nicht schön?" Ich antwortete ihr:Ja,bei Gott!" Da sagte sie:Erlaubst du nicht, daß ich ein Mädchen mitbringe, schönerund jünger als ich! Du kannst mit ihr spielen, lachen und sie erheitern. Sie ist schonlange betrübt und hat mich schon einige Male gebeten, daß ich sie mitnchme und beimir übernachten lasse." Ich antwortete:Recht gerne, bei Gott!" Des Morgens gabsie mir fünfzehn Dinar; dann sagte sie:Ich bringe noch Jemanden mit, du hast alsomehr Ausgaben: die Zusammenkunft bleibt aber wie gewöhnlich." Sie ging, und amdritten Tage traf ich alle Anstalten in meinem Hause."

Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: