Hundert und neununddreißigste Nacht.
„Gegen Sonnenuntergang kam sie mit noch einem Mädchen, wie sie gesagt hatte; ichstand auf, zündete Lichter an und fand sie recht wohl und munter; ich entschleierte dasneue Mädchen, und gepriesen sey Gott, der beste Schöpfer! ' Wir setzten uns und aßen,ich gab dem noch unbekannten Mädchen zu essen; sie sah mich an und lachte. Als wirgegessen hatten, brachte ich Getränke, und meine alte Freundin merkte, daß ich ein Augeauf das neue Mädchen geworfen und ebenso sie auf mich; sie scherzte und sagte lachend:„Sage, mein Theurer! ist das Mädchen, das ich gebracht, nicht schöner und liebens-würdiger als ich?" Ich sagte: „Ja, bei Gott!" Sie fragte dann: „Willst du bei ihr
' D. l>. sie war so schön, daß ma» dafür den Schöpfer preisen mußte.