Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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UM'

Hundert und dreinnddreißigste Nacht.

Nun kamen die Sklavinnen und sagten der jungen Frau:Dieser Mann kanntedeinen Rang nicht; verzeih' ihm unsertwillen, wir bitten sür ihn. Aber sie antwortete:Es ist umsonst, ich muß ihn bestrafen, damit er ein anderes Mal nicht mehr Sirbadjesse, ohne sich die Hände zu waschen." Die Sklavinnen drangen dann sehr in sie, undküßten ihre Hände und sprachen:Bei Gott! du darfst ihm eine solche Vermessenheit nichtübel nehmen." Sie aber schimpfte und schmähte mich, und entfernte sich mit denSklavinnen. Ich bekam sie zehn Tage lang nicht zu sehen. Man brachte mir indessenjeden Tag gute Speisen und Wein, und sagte mir, daß meine Frau krank sey, weil ichSirbadj gegessen und meine Hand nicht gewaschen. Ich war höchst erstaunt darüber unddachte: was sind das für verwünschte Sitten! Vor Zorn zersprang mir fast die Galle.