Hundert und neunundzwanzigste Nacht.
„Nach wenigen Tagen kam endlich der Diener zu mir; ich erzeigte ihm viele Ehreund fragte ihn nach seiner Herrin. „Sie ist krank aus Liebe zu dir," antwortete ermir. Ich fragte ihn: wer sie sey? Er antwortete: „Es ist ein Mädchen, das dieHerrscherin Zubeida, Gemahlin des Chalifen, erzogen; sie ist ihr Liebling, sie gehtfür sie aus und besorgt ihr alle Geschäfte; und bei Gott! sie hat schon Zubeidadas Abenteuer mit dir erzählt, und um Erlaubniß gebeten, dich zu heirathen. Zubeidahat ihr geantwortet, sie wolle dich selbst sehen; wenn du ihr gefällst, so wird siedich mit ihr verheirathen. Ich werde dich in das Schloß bringen; kommst duglücklich hinein, so wirst du deine Geliebte heirathen, wirst du aber entdeckt, so verlierstdu den Hals. Was sagst du dazu?" Ich antwortete: ich wolle es aus diese Weise