440 Hundert und achtundzuiauzigstc Nacht.
„Mein Herr! kaufe mir dieses und jenes." Ich ging wieder zu den Kaufleuten undholte, was sie begehrte. Sie ging dann wieder fort, ohne etwas von dem Gelde zusprechen; ich bereute cs nachher, denn sie hatte für 1000 Dinar Maaren genommen, undich dachte: wie geht's mit dieser Bekanntschaft, sie gibt mir 5000 Drachmen und nimmtgleich wieder für 1000 Dinar Maaren; Niemand außer mir kennt sie; es gibt keinenSchutz und keine Macht, außer bei Gott dem Erhabenen; gewiß ist diese Frau einelistige Betrügerin, die mich betrügen will, und ich habe nicht einmal nach ihrer Wohnungmich erkundigt. Sie blieb hierauf länger als einen Monat aus; die Kaufleute fordertenihr Geld von mir, und da ich keine Hoffnung mehr hatte, das Mädchen wieder zusehen, wollte ich meine Güter versteigern lassen. Als ich in der größten Verzweiflung war,kam sie wieder ganz unerwartet, stieg bei mir ab und sprach: „Bringe eine Wage und nimmdein Geld!" Als ich das Geld genommen, unterhielt ich mich wieder mit ihr und siehatte an meinen Reden Wohlgefallen; ich hätte, als ich dies bemerkte, vor Freude fliegenmögen. Sie fragte mich dann: „Bist du verheirathct?" Ich sagte: ich bin es nichtund war es nie, und fing an zu weinen. Sie fragte: „Warum weinst du?" Ich sagte:es hat nichts zu bedeuten, nahm etwas Geld und gab es ihrem Bedienten, indem ichihn bat, den Vermittler zwischen mir und seiner Gebieterin zu machen. Der Diener