Hundert und sechsundzwanzigste Nacht.
„Der Hauswirth," erzählte der Aufseher dem König von China weiter, „befahlseinen Jungen, Wasser zu bringen und was er sonst verlangte, um seine Hände zuwaschen; er wusch sich nach oben erwähnter Weise, kam dann ganz unwillig zu uns,setzte sich, streckte seine Hand furchtsam aus, tunkte einen Bissen in den Sirbadj einund aß wider Willen; er zitterte dabei mit der Hand und am ganzen Leibe; wirerstaunten sehr über ihn. Auch sahen wir, daß der Daumen seiner Hand abgeschnittenwar, so daß er sehr mühselig mit vier Fingern essen mußte und ihm die Speisen zwischenden Fingern herunterfielen. Wir fragten ihn, ob ihn Gott so ohne Daumen geschaffen,oder ob er durch irgend einen Unfall ihn verloren? „Bei Gott!" sagte er, „nicht derDaumen dieser Hand allein fehlt mir, sondern auch an der andern Hand und an beidenFüßen habe ich weder Daumen, noch Zehen; ihr könnt es gleich sehen." Er zeigte uns dannseine andere Hand und beide Füße, und sie waren, wie er gesagt, ohne Daumen und Zehen.