. Hundert und fünfundzwanzigste Nacht. 433
nicht essen; wir drangen in ihn, er aber sagte: „Zwingt mich nicht, es hat mich schon !genug gekostet, Sirbadj gegessen zu haben," und dabei sprach er folgenden Vers: !
„Nimm deine Trommel auf die Schulter und wandere umher, und gefälltdir die Farbe des Kohcls, so färbe deine Augen damit!"
Wir sagten ihm: „Erzähle uns doch, warum du kein Sirbadj essen willst?" DerHauswirth aber sagte ihm: „Ich schwöre bei diesem und jenem, du mußt Sirbadj essen."Er erwiderte dann: „Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei Gott demErhabenen; wenn es seyn muß, so will ich meine Hand vierzigmal mit Wasser, vierzigmalmit Seife und vierzigmal mit Salzen, im Ganzen hundert und zwanzigmal waschen."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
Ml M
-EM
55