Hundert und sechs »ndzwanzigj'te Aacht. -l-35
Wir fragten ihn dann: wie das gekommen, und warum er seine Hände hundert undzwanzigmal gewaschen? Er sprach hierauf: »Wisset, daß mein Vater einer der größtenKauflcute in Bagdad war zu den Zeiten des Chalifen Harun Arraschid, er trank aber sogern Wein und hörte so gern Musik, daß er mir nichts bei seinem Tode hintcrließ; ichveranstaltete eine Traucrmahlzcit, ließ für ihn den Koran und andere heilige Bücher lesen,und trauerte lange um ihn. Nach einiger Zeit öffnete ich den Laden, in dem ich nur nochwenige Maaren fand, auf welchen sogar Schulden lasteten. Ich bat die Gläubiger,Geduld zu haben; ich kaufte und verkaufte von einer Woche zur anvcrn, und bezahltenach und nach alle Schulden, zuletzt nahm auch mein eigenes Vermögen täglich zu.Als ich einst des Morgens früh zu Hause saß, kam ein hübsches Mädchen, wie ich nieein ähnliches gesehen; sie war mit vielem Schmuck beladen und ritt auf einem Maul-thicrc: vor ihr her ging ein Sklave und hinter ihr zwei andere; am Thore des Markts
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