Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
429
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Hundert und vierundzwanzigstc Nacht. 489

sie reichte mir auch Wein dazu, ich trank, legte den Beutel ab und wollte wieder gehen.Da sagte sie:Wohin? sitze noch! Ich sehe, daß deine Liebe zu mir so stark geworden,daß du meinetwillen Alles, was du besessen, ausgegeben und zuletzt noch deine Handdazu verloren hast; ich ruft hiermit Gott als Zeuge an, daß ich nicht anders, als unterdeinen Füßen sterben will, und du sollst einst sehen, daß ich wahr geredet!" Sie ließsogleich Zeugen rufen und den Ehe-Contrakt schreiben. Sie sagte dem Schreiber:Schreibt nur, daß Alles, was ich besitze, diesem Manne gehören soll." Sie gab dannden Zeugen ihren Lohn, stand auf, faßte mich bei der Hand, stellte mich vor eine Kisteund sagte:Siehst du hier diese Tücher, in denen du mir dein ganzes Vermögengebracht? Du bist ein lieber, theurer Mann, ich kann dich nicht genug belohnen."

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