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Hundert und fünfzehnte Nacht.
„Als ich ihn erblickte," erzählte der Christ weiter, „ging ich aus meinem Laden aufihn zu und sagte ihm: Mein Herr! kommst du nicht, dein Geld zu nehmen? Erantwortete: „Was habe ich zu eilen? Wenn ich alle meine Geschäfte beendigt habenwerde, so komme ich diese Woche noch, es zu holen;" und entfernte sich wieder. Ichdachte, wenn er wiederkommt, werde ich ihn zu mir einladen. Er blieb aber ein ganzesJahr weg; ich handelte mit seinem Gelde und gewann ein großes Vermögen damit.Am Ende des Jahrs kam der junge Mann wieder, schön gekleidet; als ich ihn sah,ging ich ihm entgegen und beschwor ihn beim Evangelium, er möge doch mein Gastseyn und bei mir essen. Er sagte: „Gut, aber mit der Bedingung, daß es nicht vonmeinem Gelde gehe." Ich war zufrieden, ging mit ihm in's Zimmer und ließ Teppichevor ihm ausbreiten. Als er Platz genommen, lief ich auf den Markt, kaufte allerleiGetränke, gefüllte Hühner und süße Speisen, und legte sie ihm vor; er näherte sich dem