Hundert und vierzehnte N n ch t
...
M »Mi 8
Ä«iS«
befehlt, küßte ihm die Hand, und er verließ mich. Ich bewunderte seine Freigebigkeitund erwartete ihn einen ganzen Monat lang, bis er endlich kam und mich fragte: „Woist das Geld?" Ich hieß ihn willkommen und bat ihn, ein wenig bei mir einzukehrenund etwas zu genießen; er wollte aber nicht und sagte: „Geh', bereite das Geld,während ich fortgehe, ich komme bald wieder zu dir, um es zu holen." Er kehrte dannmit seinem Esel um; ich stand auf, brachte das Geld herbei und wartete; als er aberwieder einen Monat ausblieb, dachte ich: sonderbar, daß dieser edelmüthige Jünglingnicht kommt, seine 4500 Drachmen bei mir zu holen. Er blieb nun drei Monate aus,kam dann wieder auf seinem Esel geritten mit schönen Kleidern angethan; er sah aus,als käme er aus dem Bade."
Schehersad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: