Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und zehnte Nacht.

Als der Aufseher bemerkte, daß der Erschlagene ein Buckliger war, sagte er:O!du Buckliger, mußt du mit deinem Buckel in mein Haus kommen, um mich zu bestehlen!Doch, was fange ich an? O Beschützer, hilf mir!" Er nahm dann den Buckligenauf die Schultern, ging aus seinem Hause fort, es war gegen Ende der Nacht; als eran den Anfang des Bazars mit ihm kam, stellte er ihn an die Seite eines Ladens hin,welcher in einer dunkeln Straße war, und ging davon. Nach einigen Augenblicken kam

ein großer christlicher Schreiber, ' er war ein verständiger Mann und der erste Makler j

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des Sultans; er hatte sich zu Hause betrunken und wollte nun in's Bad gehen, weiler im Rausche doch wußte, daß die Zeit des Morgengebets nahe sey; so ging er dann,hin und her schwankend, bis zum Buckligen hin, wo er stehen blieb, um ein Bedürfnißzu verrichten. Als er nun einen Blick auf den Mann warf, glaubte er, cs seyein Dieb, der ihm seinen Turban stehlen wolle: denn schon im Anfänge jenerNacht hatte man ihm seine Kappe gestohlen. Er packte daher mit der Faust den Buck-ligen an dem Hals, warf ihn zu Boden, rief die Wache zu Hülfe und schlug indesseniminer aus den Buckligen los und würgte ihn. Als die Wache zur Laterne hinkam und

' -Vlu-Msm heißt zwar gewöhnlich Lehrer, wird aber in Egypten von den coptischcn Schreiberngesagt.

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