Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
394
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394 Hundert und zehnte Macht.

einen Christen sah, der auf einem Muselmanne kniete und ihn schlug, fragto»fie:Washat der gethan?" Der Christ antwortete:Er hat meinen Turban rauben wollen."Die Wache sagte:Steh' von ihm auf." Als er aufstand und die Wache sich demBuckligen näherte und ihn todt fand, sagte sie:Bei Gott! das ist schön: ein Christbringt einen Muselmann um." Sie ergriff sogleich den Christen, den Makler, legteihn in Fesseln und brachte ihn noch in der Nacht in das HauS des Verwaltersder Polizei. Der Christ war sehr erschreckt, doch konnte er nicht begreifen, wie erdurch einige Schläge diesen Mann so schnell umgcbracht habe; sein Rausch verließ ihnund er fing an ernstlich über die Sache nachzudenken. Er blieb dann mit dem Buck-ligen bis Morgens im Hause des Beamten. Kaum war dieser erwacht, so ging er in'sSchloß und sagte dem König von China, daß sein Schreiber, der Christ, einen Musel-mann umgebracht; der König befahl, man solle ihn hängen. Der Beamte verließdas Schloß und befahl dem Scharfrichter, dies bekannt zu machen und dann für denChristen einen Galgen zu errichten, um ihn daran zu hängen. Der Scharfrichter warfdem Christen einen Strick um den Hals und wollte ihn schon in die Höhe heben, datrennte der Küchenaufseher auf einmal die Volksmasse und sagte zu dem Scharfrichter: