Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und nennte Nacht.

Dann sagte die Frau zu ihrem Manne, dem Juden:Besinne dich nicht lange;komm, wir wollen sogleich den Todten auf das Dach tragen, und ihn in das Hausunscrs Nachbars, des ledigen Muselmanns, werfen." Der Nachbar des Juden warAufseher über die Küche des Sultans; er brachte oft viele Fettigkeiten nach Hause, wcß-halb er sehr von Katzen und Mäusen geplagt wurde, die fressen kamen, was er nachHause gebracht. Der Jude und seine Frau trugen also den Buckligen auf's Dach,

gingen langsam damit bis an's Zimmer des Aufsehers und ließen ihn ganz geradeherunter, bis er mit den Füßen auf den Boden kam; sie lehnten ihn dann an die Wandund gingen davon. Wer kaum waren sie wieder in ihrem Hause zurück, als der Aufsehervon einer Mahlzeit,' der er mit einigen Freunden bcigcwohnt, zurückkchrte; cs war

' Eigentlich eine Schlußmahlzeit, d. h. ein Essen, das bei Gelegenheit der Bvllendnng deS Koransoder auch irgend eines andern heiligen Buchs gegeben wird.