Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
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390 Hundert und achte Tlucht.

o Aron! o Josua, Sohn Runs! ich bin an diesen kranken Menschen gerannt, so daßer die ganze Treppe hinuntergcfallen und getvdtet ist: wie kann ich nun, selbst wennEleasars Esel mir zu Hülfe käme, den-Erschlagenen aus meinem Hause bringen?" Erbrachte dann den Todten in's Zimmer und erzählte die ganze Geschichte seiner Frau;diese sagte ihm:Was zauderst du so lange? es ist bald Tag, und ist dann der Tobtenoch bei uns, so ist's um uns geschehen; du bist ein unbeholfener Mensch und weißtdir nicht zu rathen." Sie sprach dann folgende Verse:

Du hast eine gute Meinung von der Zeit, wenn du einen schönen Tagstehest, und fürchtest sogleich kein Unglück mehr vom Schicksale. Du läßtdich dnrch einige ruhige Tage leicht täuschen, doch trifft das Unglück aufeinmal in den heitersten Nächten ein."

Schohorsad bemerkte den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:

MW