Hundert und achte A a ch t. 389
an seine Thüre, cs kam eine Sklavin herunter und machte uns auf; ich sagte ihr: geh,sage deinem Herrn, cs sep hier ein Mann mit seiner Frau und einem kranken Menschen,den er untersuchen möge; ich gab der Sklavin für ihren Herrn auch sogleich einenhalben Dinar. Während nun die Sklavin sich entfernte, trug ich den Buckligen dieTreppe hinauf, ließ ihn an der Treppe liegen und machte mich mit meiner Frau ausdem Staube. Die Sklavin war indessen zu ihrem Herrn gegangen und hatte ihmgesagt: „Mein Herr, man hat unten einen kranken Mann vor das Haus gebracht, undhier schickt man dir einen halben Dinar, damit du nach ihm sehen und ihm verschreibenmögest, was ihm gut ist." Als der Jude sah, daß man ihm einen halben Dinar gab,bloß um die Treppe hinunter zu steigen, freute er sich so sehr, daß er schnell im Dunkelnausstand; er gebot der Sklavin, ein Licht anzuzündcn, ging einstweilen ohne Licht schnellhinunter, aber bei seinem ersten Tritte stolperte er an dem Buckligen hin, so daß erdas Gleichgewicht verlor und' die ganze Treppe hinuntcrrollte. Der Jude rief erschrockender Sklavin, sie solle doch geschwind ein Licht bringen. Als die Sklavin Licht brachteund der Jude den Buckligen an der Treppe todt fand, schrie er: „O Elcasar! o Moses!