Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
370
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370 Hundert und erste Nacht.

es ihnen vor. Adjib nahm, trank davon und reichte es dann dem Diener zum Trinkenhin; sie wurden so gesättigt, wie sie es nie waren, dankten Hassan Vielmal, eilten fortzum Morgenthore hinaus, und hielten sich nicht mehr auf, bis sie ihr Zelt erreichten.Adjib ging hierauf zu seiner Großmutter, der Mutter Hassans; diese küßte ihn, dachtean ihren Sohn Hassan, fing an zu weinen, und sprach folgende Verse:

Wäre nicht meine Hoffnung, euch einst wicdcrznschcn, ich würde gewiß! nach der Trennung keine Lust mehr am Lebe» haben; ich schwöre, daß nur

! Liebe zu euch mein Herz erfüllt; Gott, mein Herr, kennt wohl mein Inneres."

!

Sie fragte dann Adjib, wo er gewesen war, und stellte ihm zu essen vor; aberdas Schicksal wollte, daß auch sie gerade Granatäpfel gekocht hatte, die jedoch nicht sosüß waren; sie hieß auch den Verschnittenen mitessen; dieser dachte bei sich selbst: beiGott! wir sind so satt, daß wir kein Brod riechen können; doch sezte er sich zu Adjib."

Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht erzählte! sie weiter: