358 Si e b e n u n d n e u n; i g st e Nacht.
seinem Vater: „Setze dich und iß mit uns, vielleicht wird uns Gott wieder mit denen,die wir lieben, vereinen." Hassan fragte ihn hierauf: „Wie, mein Sohn, auch dubist in deiner Jugend schon mit Trennung von Freunden heimgesucht worden?" — „Freilich,"antwortete Adjib, „bin auch ich schon mit diesen Schmerzen vertraut geworden, und ebenbin ich mit meinem Großvater auf der Reise, um die Verlorenen wieder aufzusuchen."Er fing dann an zu weinen, und Hassan weinte mit ihm, denn er ward wieder anseine Frau und an sein Vaterland erinnert, und recitirte folgende Verse:
„Kommen wir nach dieser Trennung wieder einmal allein zusammen,so haben wir uns lange Borwürfe zu machen; bei Gott! kein Bote kannLiebesklagen stillen, noch ein krankes Herz heilen."
„Diese Verse rührten den Diener, der noch eine Weile aß und dann mit Adjibseinen Weg weiter fortsezte; dem Koch war es aber, als verließe ihn sein Lebensgeist;er schloß daher seinen Laden und ging ihnen nach."
Da bemerkte Schehersad den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:
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