Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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So oft die Braut in einem neuen Anzuge erschien und des Buckligen ansichtigwurde, kehrte sie ihm den Nucken zu und trat vor Hassan hin, der dann die Sänge-rinnen mit Gold überschüttete. Als man ihr nun das siebente Kleid angezogen, verab-schiedeten sich alle Gäste, nur der Bucklige, Hassan und einige Hausbewohner bliebenzurück; die Lezteren gingen mit der Braut in ein Nebenzimmer, entkleideten sie undlösten ihre schönen Haare von dem glänzenden Schmucke ab. Da sagte der Bucklige zuHassan:Du hast durch deine angenehme Gesellschaft uns unterhalten, nun aber bitteich, dich zu entfernen." Hassan verließ das Gemach mit dem Ausrufe:In GottesNamen!" Kaum betrat er den Hausgang, so traten die Geister zu ihm und fragten:Wohin willst du? Sogleich wird ein Bcdürfniß den Buckligen aus dem Kabinet ent-fernen, benutze diesen Augenblick und erscheine im Gemache; wenn die Braut dich erblicktund dich anspricht, so sage: du sepst ihr Mann, und der Sultan habe nur mit demBuckligen seinen Scherz getrieben, dem man für seine Mühe schon eine Schüssel vollSpeisen und zehn Silberstücke gegeben; begib dich dann zu ihr und genieße dein Glück,denn wir nehmen Theil an dir, weil wir wohl wissen, daß nur du ihrer würdig bist."Während sie dieses sagten, trat der Bucklige zur Thüre heraus. Als er sich nach einigerZeit wieder dem Saale nähern wollte, trat der Geist, in der Gestalt einer Katze, auseiner Ecke des Hauöganges hervor und fing an zu miauen; als der Bucklige sieverscheuchen wollte, ward sie immer aufgeblasener, so daß sie bald die Größe einesjungen Esels erreichte. Der Bucklige erschrack und schrie um Hülse; die Katzeaber ward bald so groß wie ein Büffel, und sprach dann mit einer Menschenstimme: