A ch t u n d a ch t z i g st e Macht. 333
„Wehe dir, du Buckliger!" Der Bucklige, der aus Furcht seine Kleider verunreinigte,fragte: „Was willst du von mir, König der Büffel?" — „Wehe dir," erwiderte derGeist, „du scheußlicher Buckel, die Welt wird dir zu enge werden; wie wagst du es,meine Geliebte zu heirathen?" — „Was kann ich dafür, mein Herr Büffel?" erwiderteder Bucklige; „ich bin ja gezwungen worden, sie zu heirathen, auch wußte ich nicht,daß sie schon einen Büffel zum Geliebten habe; übrigens befehle nur, was ich thunsoll." — „Nun," antwortete der Geist, „du sollst bis zu Sonnnaufgang diesen Ortnicht verlassen, oder ich schwöre dir, daß ich dich erwürge, wenn du von hier weichest;nach Sonnenaufgang kannst du deines Weges gehen, komme aber nie mehr in diesesHaus zurück, sonst werde ich dir bald ein schnelles Ende bereiten." Er nahm hieraufden Buckligen, stellte ihn auf den Kopf, mit den Beinen in die Höhe, und sagte: „Ichwerde hier bei dir Wache halten, rührst du dich vor Sonnenaufgang, so nehme ich dichan den Beinen und schlage dich in die Wand, als wärst du ein Nagel. Während diesesVorgangs zwischen dem Geiste uind dem Buckligen versteckte sich Hassan, der denAugenblick der Entfernung des Buckligen schnell benuzte, hinter dem Fliegenvorhange desBettes; nicht lange hernach trat die Braut mit einer alten Frau aus dem Nebengcmache;