Siebe nundachtzigste Nacht. 3Ak
„Sie erscheint wie der Vollmond in einer freundlichen Nacht, mit zartenHüften und schlankem Wüchse, ihr Auge fesselt die Menschen durch ihreSchönheit, die Rothe ihrer Wangen gleicht dem Rubin, schwarze Haarehängen ihr bis zu den Füßen herunter; hüte dich wohl vor diesem dichtenHaare! Schmiegsam sind ihre Seiten, doch ihr Herz ist härter als Felsen.
Aus ihren Augenbraunen schleudert sie Pfeile, die immer richtig treffenund nie fehlen, so fern sic auch scpn mögen."
„Der sechste Anzug, den sie nun anlegte, war grün, und so war sie schöner als derleuchtende Mond; die Sonne schämte sich vor ihren Wangen, die Kirschen glichen, vongrünen Blättern bedeckt."
Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort: