Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
330
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330 S i c b c » » II d a ch t z i g st e Nacht.

Als sie erschien und die Haare ihr Gesicht bedeckten, fragte ich:Hatsie wohl den Morgen mit der Nacht bedeckt?" Man antwortete mir:Nein,sondern es verhüllen dunkle Wolken den Vollmond."

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Als sie das vierte Kleid anzog, glich sie der aufgehenden Sonne, sie warf sich hinund her wie ein Reh und gefiel so, daß ihre Augenlieder wie Pfeile das Herz derAnwesenden durchbohrten; wahr ist sie in folgenden Versen beschrieben:

Die Sonne ihrer Schönheit umstrahlt so lieblich die Welt, daß, wennsie mit lächelndem Gesichte sich zeigt, die Helle Tagessonne sich in die Wolkenverbirgt."

Im fünften Kleide glich sie einem Zweige des Baumes Ban oder einer schmachtendenGazelle, sie wußte durch ihre Bewegungen ihre stillsten Reize hervorzuheben; trefflichist sie in folgenden Versen geschildert: