Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
309
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Achtzigste Nacht. 309

»Gepriesen sey der, der ihn so schön geschaffen! Er ist der König allerSchönheit, alle Menschen sind ihm ergeben, sein Speichel ist fließender Honig,seine Zähne sind cingercihte Perlen. Er allein vereinigt alles Schönein sich, und alle Menschen verirren sich in seiner Anmuth. Die Schönheithat auf seine Stirne geschrieben: Ich bezeuge, daß nur er wahrhaft schön ist.»

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Er war die Verführung aller Liebenden, der Lustgarten, nach dem Jeder sich sehnte,süß waren seine Worte, freundlich sein Lächeln, er beschämte den Vollmond und warschmiegsamer als die Zweige des Ban,' seine Wangen konnten alle Rosen ersetzen. Alser zwanzig Jahre zählte, ward sein Vater krank; er ließ leinen Sohn zu sich rufen undsprach zu ihm:Wisse, daß diese Welt ein vergänglicher Aufenthaltsort ist, daß jenesLeben aber ewig dauert; ich will dir daher fünf Dinge empfehlen, über die ich vielnachgedacht habe." Er erinnerte sich dann auch an seine Heimat und an seinen Bruder

' Ein Baum, mit dessen schmiegsamen Zweigen sich leicht bewegende Jünglinge und Mädchen oftverglichen werden.