Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
297
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in den Straßen der Stadt umherging, sah ich Kinder spielen, und ein kleiner Knabe

ließ diesen Apfel fallen; ich schlug den Kleinen und nahm ihm den Apfel weg; er sagteweinend:O Mann! dieser Apfel gehört meiner kranken Mutter, die so sehr darnach

gelüstet, daß mein Vater ihr drei von einer Reise bringen mußte; ich habe einen davongenommen, gib mir ihn also wieder zurück." Ich wollte ihn aber nicht zurückgcben,drum brachte ich ihn hieher und verkaufte ihn meiner kleinen Gebieterin für zwei Dinar.Dies ist meine Erzählung." Als Djafar dies hörte, wunderte er sich sehr, wie allesUnglück von seinem Sklaven entsprungen; er stand freudig auf, ergriff die Hand desSklaven, führte ihn zum Chalifen und erzählte ihm die ganze Geschichte von Anfang bis;u Ende. Der Chalif war höchst erstaunt und lachte heftig; dann sagte er:Dein Sklaveist also der Urheber alles Unglücks?"Freilich!" antwortete Djafar;doch wunderedich nicht so sehr über diese Geschichte, sie ist nicht befremdender, als die des Vcsir Ali

aus Kahira und Bedruddin Hassan aus Basra; doch erzähle ich sie nur unter einer

Bedingung." Der Chalif, der sehr wünschte, sie zu hören, sagte dann:Nun, wenn sieschöner und wunderbarer ist, als diese, so schenke ich dir das Leben deines Sklaven; wonicht, so lasse ich ihn umbringen. Erzähle also, o Vesir! deine Geschichte."

Schehersad bemerkte hier den Tag und schwieg; in der folgenden Nacht fuhr sie fort:

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