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Siebtnun - sicbe 11.; igsle Nacht.
„Der Chalif sagte: „Ich werde Niemanden, als den verruchten Sklaven hängen
lassen; ich will thun, was den Kranken heilen und dem erhabenen Könige gefallenmuß." Er sagte dann zu Djafar: „Geh', schaffe den Sklaven herbei, sonst lass' ich dichköpfen." Djafar ging weinend weg und sagte: „Nun ist mein Tod nahe, nicht jedesWagestück gelingt; doch hat mich der Geist des Allmächtigen zum ersten Male gerettet,so wird er es vielleicht auch dieses Mal wieder thun; und bei Gott! ich werde wieder dreiTage nicht aus dem Hause gehen; Gott mag über diese Sache entscheiden wie er will." Erblieb so bis zum dritten Tage gegen Mittag und verzweifelte halb an seinem Leben; schonließ er Richter und Zeugen kommen, schrieb sein Testament und nahm weinend von seinenTöchtern Abschied. Da kam ein Bote vom Cbalifen und meldete ihm: „Der Chalif ist inhöchster Wuth, und hat geschworen, der Tag werde nicht vorüber gehen, ehe du gekreuzigtworden." Djafar, seine Sklaven und Alle, die im Hause waren, weinten; als Djafarvon seinen Töchtern und allen Hauslcuten Abschied genommen hatte, kam die jüngsteTochter zu ihm; sie hatte ein leuchtendes Gesicht, und er liebte sie am meisten von Allen;er drückte sie an seine Brust, küßte sie, und weinte wegen der Trennung von seinen