S e ch s u » d s i e b r N z i g ft e Nacht. 293
ein Vorrath findet." Ich ging nach Hause, und von meiner Liebe und Treue zu ihrbewogen, machte ich Anstalten zur Reise, und reiste einen halben Monat lang Tag undNacht, nach Basra und zurück, und brachte drei Aepfel, die ich vom Verwalter für dreiGoldstücke gekauft, mit mir und überreichte sie meiner Frau. Sie dachte aber gar nichtmehr daran und warf sie neben sich hin, und ward noch zehn Tage lang immerschwächer und kränker. Einst saß ich in meinem Laden und handelte mit Maaren, da kamauf einmal ein großer, starker, häßlicher Sklave auf den Markt, mit einem der drei Aepfelin der Hand, wegen welcher ich einen halben Monat lang auf der Reise gewesen war.Ich rief dem Sklaven zu, und sagte ihm: „O guter Sklave, woher hast du diesen Apfel?"
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Da antwortete er: „Ich habe ihn von meiner Geliebten; als ich sie heute besuchte, dennsie ist krank, fand ich drei Aepfel bei ihr, und sie sagte mir, daß ihr Mann eine Reisevon einem halben Monate gemacht, um sie ihr zu bringen; ich aß und trank mit ihr,und nahm einen der drei Aepfel, mit dem du mich Hieherkommen gesehen." Nun, o Fürst derGläubigen! ward mir die Welt ganz schwarz, als ich dies hörte; ich schloß sogleich den Laden,