Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
220
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Z20 Vier u n d f ü n s z i g ft c U n ch t.

schneidenden Schwerte, sie schlug den Geist damit und spaltete ihn in zwei Theile. Nunward aber der Kopf zu einem Scorpion; die Prinzessin hingegen verwandelte sich in einegroße Schlange, die lange mit ihm sehr heftig kämpfte; der Geist verwandelte sich dannwieder in einen Adler und flog aus dem Schlosse weg, und die Schlange nahm die Ge-stalt eines Raben an und folgte dem Adler; es blieben beide eine Weile aus, zuleztspaltete sich die Erde, es kam eine gefleckte Katze heraus, die brummte, miaute undschnarchte, bald nachher kam ein schwarzer Wolf. Auch diese kämpften lange mit einander,bis zulezt der Wolf Sieger blieb. Da schrie die Katze und verwandelte sich in einenWurm und kroch in einen Granatapfel, der neben einem Springbrunnen lag; der Granat-apfel schwoll bis zur Größe einer Wassermelone an; da ward der Wolf zu einem weißenHahn, der hob den Granatapfel bis zur Höhe der Thüre hinauf, ließ ihn dannauf den marmornen Boden fallen, daß die Körner sich weit und breit zerstreuten, derHahn fiel darüber her und fraß eines nach dem andern, bis nur noch ein Körnchenübrig blieb, das neben dem Springbrunnen verborgen war; der Hahn fing an zu krähen,die Flügel zu schütteln und den Schnabel zu öffnen, als wollte er fragen: ob nicht nochein Körnchen übrig geblieben? wir verstanden ihn aber nicht; er krähte hierauf so stark,daß wir glaubten, das Schloß würde mit uns Zusammenstürzen; endlich entdeckte derHahn das Körnchen »eben dem Springbrunnen und sprang darauf los, um es aufzupicken."

Schehersad bemerkte hier den Tag unv schwieg; in der folgenden Nacht erzählte sie:

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