Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
217
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D r >- i u » d s ü I, f z i i, st e Nacht. 217

Beamten und Verwaltern und kniete vor ihnen hin; alle Anwesenden wunderten sichüber meine Artigkeit, am meisten aber war der König erstaunt. Er entließ dann alleGroßen, blieb allein mit einem Diener und einem kleinen Sklaven, ließ einen Tischbringen und winkte mir, ich sollte mit ihm essen; ich stand auf, küßte die Erde vor ihmund wusch meine Hände siebenmal; dann kniete ich nieder und ein wenig mit An-stand, nahm daö Dintenfaß und die Feder und schrieb auf die Schussel einige Verse, inwelchen ich mein Erstaunen über die zahlreichen und so wohl bereiteten Speisen aus-drückte. Als der König meine Verse gelesen, dachte er eine Weile darüber nach, dannfüllte er einen Becher mit dem besten Weine, und nachdem er davon getrunken, reichtecr mir das Glas; ich küßte die Erde, trank und schrieb darauf:

Man verbrannte mich im Feuer, um mich sprechen zu lassen, manfand aber, daß ich jede Qual ertragen kann, deßhalb ward ich nachher aufden Händen getragen und habe den Mund der Schönen berührt."

.Als der König dies gelesen hatte, sagte er:Schade, daß diese Bildung nicht ineinem Menschen sich findet, er würde alle Leute seines Jahrhunderts übertrcffen." Dannließ der König ein Schachspiel bringen und winkte mir zu, ob ich spielen wolle. Ichküßte die Erde und machte einen bejahenden Wink, stellte die Figuren in Ordnung und

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