Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Ach tun-vierzigste Macht.

Ich hatte dies kaum gethan," fuhr der Kalender fort,da ward es auf einmalfinstre Nacht; es blizte und donnerte und die Erde fing heftig zu beben an. Jczt er-wachte ich aus meinem Rausche und fragte die Schöne, was dies bedeute?Der Geisterscheint," erwiderte sie,rette dich, so schnell du kannst, wieder zur Oberfläche derErde." Ich eilte, aus Furcht ertappt zu werden, so sehr ihren Befehl zu vollziehen,daß ich meine Art und meine Sandalen vergaß. Ich hatte noch nicht ganz die Treppeerstiegen, da spaltete sich der Palast, der Geist trat herein und fragte die Schöne:Warum hast du mich durch dein ungestümes Rufen so erschreckt? Was ist dir wider-fahren?"Mein Herr!" antwortete sie ihm,als mir heute nicht recht wohl zuMuth war, trank ich, um mich aufzumuntern, ein wenig Wein, dieser stieg mir in denKopf und ich fiel auf den Talisman." Da der Geist aber meine Sandalen und meineArt erblickte, rief er:Du lügst, elendes Weib, wie kommen Sandalen und Art hie-her?"Ich bemerke sie erst in diesem Augenblick," erwiderte die Schöne;gewißsind sie an Euch irgendwo hängen geblieben und mit hereingcfchlcppt worden."Beimir hilft deine List nichts, " verseztc hierauf der Geist, der sogleich durch Folterqualensie zu einem Geständnisse bringen wollte. Ich konnte ihr Weinen nicht anhören, auchfürchtete ich für mich selbst; ich schob mich daher zur hölzernen Tafel hinaus, legte diesewieder an ihren Platz und bedeckte sie mit Erde, wie ich sie früher gefunden hatte.