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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
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Der drelssigjähri'ge Krieg.

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drängte die Schweden bis auf die Insel Wollin zurück, mussteaber, als Leonhard Torstensohn mit Verstärkung aus Preus-sen kam, sich wieder etwas zurückzichn. Baner schlug sich ander Niederelbe tapfer und glücklich mit den Sachsen, gingüber den Fluß und vereinigte sich an der pommerisch-mecklen-burgischen Grenze mit Torstcnsohn. Der Kurfürst von Sach-sen zog dem Baner nach, welcher in einzelnen glücklichen Ge-fechten das Feld behauptete und bis Berlin vordrang, sichplötzlich gegen die Mmark wendete, viele Ortschaften und Januar -auch Halbcrstadt eroberte, Halle belagerte, darauf Sachsen ^636bis an die Mulde fürchterlich verheerte, sich dann wieder andie Niederelbe nach Lüneburg hinzog. Das schwedische Heerartete jetzt zu einem gewöhnlichen deutschen Söldner-Heereaus und plünderte Freund und Feind. Die armen Sachsenmussten wie gewöhnlich entgelten, was ihr Fürst verschuldethatte. In Pommern bot der General Wrangcl, der mitVerstärkung aus Preussen kam, den Kaiserlichen und Sachsenunter Marazini tapfer die Spitze, bis dieser gegen die Elbezum Kurfürsten von Sachsen zog. Der Kurfürst hatte, verei-nigt mit den zu ihm gestoßenen Brandenburgern und demkaiserlichen Generale Hatzfeld, Magdeburg und mehrere Ort-schaften in der Mark erobert. Er suchte den General Banervon Pommern abzuschneiden, als dieser unvermerkt bei Dö-mitz über den Fluß ging, Havclberg einnahm und endlich dieverbündeten Sachsen und Kaiserlichen bei Wittstock in einerder blutigsten Schlachten des Kriegs aufs Haupt schlug. Vcr--24.Sept.folgt von dem thätigcn Baner artete der Rückzug der Verbün-1636dcten in völlige Flucht aus. Fast alle Kanonen und alles Ge-päck sielen den Schweden in die Hände. Nun erschienen dieseals Feinde vor Berlin, weil der Kurfürst nach der Annahmedes prager Friedens seine Truppen hatte zu dem kaiserlich-sächsischen Heere stoßen lassen, und verlangten von den Standender Mittclmark dreissigtausend Thaler. Der Statthalter, Mark-graf Sigismund, machte in Abwesenheit des Kurfürsten, dernach Peitz geflüchtet war, vergeblich Vorstellungen; es musstejene Summe theils baar entrichtet, thcils in Gold-und Sil-ber-Geschirr und Geschmeide abgetragen werden. Ausserdem wur-den von den Schweden unter Wrangel, welcher die Kaiscrli-