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Der dreissigjahrige Krieg.
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cord dm Besitzstand gewährleisteten. Schon jetzt wollte dersächsische Bevollmächtigte bei den pirnacr Friedcnsvcrhandlun-gen Nichts von der Verpflichtung Sachsens wissen, die Evan-gelischen in Schlesien zu schützen. Eine Fricdcnsnotul, wieman es nannte, war bereits ohne Zuthun der Schlesier für^.Nov.
I dieselben entworfen worden. Sie enthielt im Wesentlichen diebereits angeführten Federungen des Kaisers, nur wenig ge-mildert, indem den Protestanten die Freiheit gegeben wurdeauszuwandern, oder, wo sie Nichts verwirkt haben würden,ihren Gottesdienst bcizubehalten. Aber wie leicht man Vor-wände finden konnte gegen die welche man unterdrückenwollte, das hatte die Vorzeit bewiesen. Zur Annahme dieserBedingungen sollten die Schlesier innerhalb eines Monats ver-pflichtet, ausserdem der Kaiser an keine Begnadigung gebun-! den sein. Vergebens waren alle Vorstellungen einer aberma-ligen Gesandtschaft der Schlesier, zu der auch Abgeordnete der! Erbsürstenthümer Schweidnitz, Jauer und Glogau kamen.
^ Der bekannte Beichtvater des Kurfürsten, Hoc von Hocnegg,sagte ihnen weinend, sie kämen zu spät, denn Sachsen hattedie vorläufigen Friedensbedingungcn in Pirna bereits abgc-LS.Novbr.schlossen. Es wurde den Schlesiern vorgeworfen, sie wären 1634zu leicht vom evangelischen Glauben abgefallen, der Zwang,den sie durch den Dohna und die lichtensteinischcn Dragoner! gelitten, nicht berücksichtigt. Die Gesandten wendeten sich an1 Arnim, welcher erklärte nur auf des Kurfürsten Befehl ge-j handelt zu haben. Sie sagten dem Kurfürsten ins Gesicht:er habe sic ins Unglück gestürzt, müsse sie wieder herausreis-sen, und schrieben ihm, cs wäre besser für sie gewesen, wennnie ein Sachse nach Schlesien gekommen wäre. Johann Georgversprach mündlich Alles was sie wünschten, zeigte ihnen dannschriftlich an, es sei wahr, daß Schlesien mit Gewalt zumAbfall vom Glauben gezwungen worden, dem aber nunnicht weiter abzuhelfen; er habe gethan, was er vermocht;weiter sei Nichts zu erhalten, und verlangte nun noch dreis-sigtausend Thaler für den Commandanten seiner Besatzung! von Brieg, den Unterhalt von sechstausend Sachsen, die er! mit noch zwei Regimentern vermehren wollte, alle Einkünfteder geistlichen Stifter, der kaiserlichen Kammergüter und der