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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
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Brandenburg unter Albrecht.

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Brandenburg verlobt, ihr funfzi'gtausend Ducaten zugesichertund zur großem Sicherheit sein Land als Unterpfand dafürverschrieben. Bereits nach zwei Jahren, als die Prinzessin 1474kaum zehn Jahr alt war, vollzog Heinrich die Ehe und starbbald daraus kinderlos, nachdem er, wie Einige wollen, seineZi.Febr.Gemahlin zur Erbin seines Landes eingesetzt hatte. Nun er-1476hoben nächst Brandenburg zugleich Herzog Johann, als näch-ster Agnat, dann die Könige Mathias von Ungarn und Wla-dislaus von Böhmen, welche ihren Frieden noch nicht geschlos-sen hatten, Beide als oberste Lehnsherren, Ansprüche auf dieErbschaft. Die Stände des Landes erklärten, bis zur recht-lichen Entscheidung bei der jungen verwittweten Herzoginbleiben zu wollen, und Brandenburg setzte sich in den Besitzdes Landes. Der Entwurf des Kurfürsten Albrecht, seine Toch-ter, die Herzogin Barbara, an den König Wladiflaus zu ver-mählen, mislang. Die glogauer Stände erklärten sich für denHerzog Johann, welcher nun, unterstützt vom Könige Ma-thias, den Krieg gegen den Statthalter der Mark, den Kur-prinzen Johann, mit Erfolg begann, die Grenzen der Markgrausam verheerte, Frankfurt belagerte, die Oder-Brücke ver-brannte und den Kurprinzen bei einem Ausfälle desselben mitgroßem Verluste an Gefangenen zurückschlug. Der Kurprinzschrieb an seinen Vater um Hülfe, und dieser antwortete auf soritterliche Art, daß die Worte hier einen Platz finden mögen:

-ihr habt nicht mehr dann einen Fürsten zu Feindt,

da ein König und siebzehn Fürsten unser Feindt waren,und wir wohl zehn Stedt und Schloß verloren hatten,auch unsre Ritterschaft dreissig Sitz, und lagen mit vierHeeren auf uns; der König von Behaim an einem End,der von Bamberg, Pfalz und Herzog Otto am andernEnd, uff dem Gebirg, die bairischen Herren am drittenEnd und der Bischof von Wirzburg und die behmischenSoldner am vierten End und hatten alle an den vierenden ob vicrzigtausend Menschen im Sold; so hattenunsere Freund am Rhein ein Schlagen verloren und la-gen in Stocken und musst unser Bruder selige von unsreitten und war all unser macht nit über tausend Pferdeund fünftausend zu Fuffe der unfern, dann die andernStenzel Gesch. d. Prcussisch. Staats. 1. 16