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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
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Brandenburg unter Albrecht.

seinem Vater, Friedrich!., (1427) für schweres Geld gekaufthatten,ich habe meine Regalien und Land vom Reiche." Sogreift er zu. Die Nürnberger finden Hülfe bei den Städtenund vielen Fürsten. Mit Albrecht sind seine Brüder und An-dere. Neunmal wird in einem Jahre geschlagen, nur einmalunterliegt der sonst immer Siegreiche. Er dringt immer voran,wo die Gefahr am größten ist, er ist im Sturme der Ersteauf der Mauer, er allein stürzt sich seiner Schaar voran aufachthundert Nürnberger, seine Lanze, und als sie gebrochen,sein Schwerdt machen ihm Bahn zum Banner; er fasst es miteiserner Faust. Sieg! Sieg! ruft er, als die Schlage vonallen Seiten hart auf ihn fallen. Er wäre eher gestorben, alser das Banner gelassen hätte. Seine Ritter machen ihm Luft,Blut strömt ihm aus Nase und Mund und doch, froh des

Siegs, weist er den Wagen zurück,ein Fürst darf nicht sich-

I ren," und besteigt sein Roß.

Dabei glänzte die Pracht seines Hofhalts vor der aller^ Fürsten in Deutschland, wie die seines Zeitgenossen, Karls des

! Kühnen von Burgund, vor der aller Könige.

, Die Kurfürstin sah man bei festlichen Gelegenheiten im

> vergoldeten Wagen, im seidenen Gewände, mit Perlen undJuwelen an demselben wie auf dem Kopfputzc, die Reitpferdemit rothem Sammt bedeckt, neben ihnen die Pagen in roth-seidenen Kleidern. Mit einem Gefolge von dreizehnhundert

, Pferden und sieben und zwanzig Wagen erschien der Kurfürst(1475) auf dem Beilager Herzog Georgs von Baiern-Lands-hut. Über hundert herrlich geschmückte Frauenzimmer, derenSchönheit Alle in Erstaunen setzte, obwohl Kaiser Friedrichund sein Sohn Maximilian mit vielen anderen Fürsten undderen Hof-Gesinde zugegen waren, begleiteten seine Gemahlin.Hier, wo er als Hofmeister für den kranken Vater des Bräu-tigams alle Festlichkeiten anordnete, wies er auch den Welt-lichen den Rang vor den Geistlichen an, was ganz unerhört! war. Allein auch bei andern Gelegenheiten bewies er, wie

! wenig er geneigt sei sich vom Banne und Jnterdicte ein-

^ schüchtern zu lassen. Als ihm sein Hauptmann des Fürstcn-

> thums Baireuth (1481) berichtet hatte, daß die Pfaffen we-

gen des Jnterdicts Niemand begraben noch Beichte hören woll-