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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
Entstehung
Seite
232
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232 Buch 11. Zehntes Hauptstück.

svhn des Albrecht Achilles von Brandenburg, hielt sich inGlaz, Münstcrberg und Frankenstein.

Zehntes Hauptftück.

Brandenburg unter Friedrich II. bis auf Joachim I.

wahrend dieser Kriege in Böhmen und Schlesien war Kur-fürst Friedrich II., aufmerksam aus jede mögliche Vergrößerungseines Landes, gegen Pommern beschäftigt.

Vermöge eines vor mehr als hundert Jahren (1338)geschlossenen Vertrags sollten nach dem Aussterben der Linieder Herzoge von Pommern - Stettin die Markgrafen vonBrandenburg deren Land erben. Dagegen setzten sich dieHerzoge von Pommern-Wolgast als nächste Stammverwandte.Es war nun Herzog Otto von Stettin allein noch von sei-ner Linie übrig; daher suchte Kurfürst Friedrich II., der wäh-rend der Minderjährigkeit desselben das Land als Vormundregierte, sowohl ihn als die Stände durch Geschenke, Freund-lichkeit und auf jede Weise zu gewinnen, nahm einige vonder Ritterschaft in seinen Sold, zog vorzüglich den Bürger-meister von Stettin, Albrecht von Minden, an sich und bil-dete eine kleine märkische Partei. Er hoffte auf diese Weise,im Falle der Erledigung, das Land zu erhalten und die Her-zoge von Pommern-Wolgast auszuschlicsscn, deren Verwandt-schaft mit Stettin die Märker ganz in Abrede stellten.

1464 Als nun mit dem Lode Herzog Ottos die Linie Stettinerloschen, die ganze Landschaft um das Grab versammelt undder Sarg eingescnkt war, nahm Albrecht von Minden, deralten Sitte bei dem Erlöschen fürstlicher Stämme gemäß,Schild und Helm der Herzoge von Stettin, warf Beides demSarge nach in das Grab und sagte:da leit unsere Herr-schaft von Stettin;" in der Meinung, nun solle das Landan die Markgrafen kommen. Doch waren viele Ritter und