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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
Entstehung
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Das Land und dessen älteste Bewohner. Z

gesuchte Land des Bernsteins fand, bewohnt von Guttoncnoder Gothen, einem germanischen Volke, welches bereits festeWohnungen hatte, Viehzucht und Ackerbau trieb.

Seit dieser Zeit wurde der Bernstein den Südländernthcils zu Wasser nach Gallien, theils zu Lande an der Weich-sel hinauf nach Kalisch (6»Ü8in), auch an die Grenzen Pan-noniens, den Wag hinab, an die Donau, die Rab hinauf überDrau und Save zum adriatischen, wie weiter östlich an denDnepr und zum schwarzen Meere gebracht. Oft mögen Rö-mer diese Wege nach Prcussen gezogen sein, doch bewahrtensie Nichts auf als oft schwer zu deutende Namen einiger Ort-schaften über welche sic reisten, ohne nähere Nachricht von denVölkerschaften zu geben welche diese bewohnten. Es wird wiederfür Jahrhunderte dunkel in der Völkerkunde des alten Gcrmam'ens.

Die Züge der Cimbern und Teutonen, die Eroberungender Römer bis zur Donau und dem Rheine, ihre Züge indas Innere Deutschlands, Hermanns Siege und Niederlagenberührten unsere Grenzen nicht weiter, als daß sie der letzteZufluchtsort der Deutschen waren. Nur einmal wagten esRömer die Elbe zu überschreiten, um Kundschaft cinzuzichen,oder des eitlen Ruhmes wegen, damit kein Land unbeflecktbliebe von den Drängern, welche der Welt die Knechtschaftbrachten; weiter gegen Morgen blieben die Völker frei, dieErde unberührt von ihnen, kein bewaffneter Römer hat siebetreten. Daher zeugen die Nachrichten, welche die Römerseit dem zweiten Jahrhunderte nach Christus Geburt über dieBewohner dieser Gegenden gegeben haben, von wenig genauerKenntnis). Nach ihnen wohnten mehrere deutsche Völkerschaf-ten an der Ostseeküste: Ästicr oder Ostiacr (östliche Gothen?)im jetzigen Ostpreußen, Gothen am Ausflusse der Weichsel,von hier zu den Oder- und Elb-Mündungen, die zum großenSuevenbunde gehörigen Rugier und Burgunder, in der Markdie Semnonen, die vornehmsten der Sucven mit dem Haupt-hciligthumc des Bundes, und bis über die Elbe die nicht zahl-reichen aber tapfcrn Langobarden. Auf beiden Seiten derOder bis zur Weichsel saßen Lygier, welche wahrscheinlich zuden zahlreichen Stämmen der Sarmaten oder Slaven östlichder Weichsel gehörten.

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