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Nachtr., 2 (1825)
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5. Nachtrag über die Kcnntniß, welche Friedrichvon unsrer Sprache hatte.

Wir haben schon erwähnt, daß Formey mehrerer Briese Fried-richs angeführt hac, deren Orthographie und Konstruktion bewies,wie sehr Voltaire eigentlich Recht hatte, wenn er sagte, daß er dieschmuzige Wäsche dieses Fürsten waschen müsse. Diese Aeußernngwar unschicklich, sie zeugt von Volcaire's Undank; aber am Endewar sie doch der Wahrheit angemessen. Es ergiebt sich dies auödem folgenden Billet, das der König von Preußen vom AnfängebiS zu Ende geschrieben hat.

„1e sslue Is ssgrscsire ^sr^vcuSl äs I'sccsäsmis ercs me lou ä!c cjus Is 24 il Prisser» gsv ici ^our msr^sc ss

silis ä Lranäebouv j'espsce äs pouvoir metlrs eil ^erssniie MSNliomsgs ä ses ^>isäs." *)

Formey erklärt, indem er das Billet kopirt, daß Friedrich eseigenhändig geschrieben und daß er dessen Orthographie mit großerGenauigkeit beibehalten habe.

Es ist dasselbe vom 22. 2uni 1782 datirt; seit vierzig Zährenschrieb dieser Fürst nun schon in französischer Sprache. Man ver-gleiche es mit den unter seinem Namen herausgekommenen Werken.Ich glaube gern, daß die Gedanken ihm angehören, allein bei derHerausgabe sind sie offenbar durchgegangen und korrigirt worden.

Hier ist noch ein Brief, welchen er den 8. Zuni 1738 anHerrn Achard geschrieben hat: „blonssisui- ci g»si^un f»c

jsmLL suc^ris! c'ssc.lit moi ll Is Iscklirs äs vostrs lsccrs, o„x

u» Iisxsrä inogins, js ms vis srigä en csnsssur sc en cci-ligne; jsmäs monssieur, n^s^'s e ux I'smbition äs I'esrrs,sc c! slsreiils ^sncäs ms kuc vensue, Is cognoisssncs <^us j's!äs 1'mleri'oiics äs mes lorces l -mroil lnenkoc s u^vi m se."

Wir glauben, daß diese Proben gnügen werden und beschränkenuns auf die vorstehenden zwei Briese, nicht etwa als ob nicht derennoch mehrere zu unserer Disposition wären, sondern weil wir nichtgern das Ansehen haben möchten, als ob wir uns über einen Für-sten lustig machen wollten, der den Beinamen des Großen so sehrverdiente, den ihn selbst die Nachwelt geben wird. Dies kann nichtunsere Absicht seyn.

*) 8suvsn!r ä'un Licoz'en jisr N. 8, ksrms)-, 1797. Th. 1.S. 131.