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genug har er allen denen, die je mit ihm zu gleicher Höhe gelan-gen werden, alle Mittel an die Hand gegeben, sie zu vertilgen.Doch selbst diejenigen, die sich hiermit die unumschränkteste Gewaltaneignen, können ungestraft seineni Andenken fiuchcn. Sie benutzenim geheim alle seine Erfahrungen, alle seine Lehren, um ihre Machtzu verstärken, ohne Ihm die verdiente Ehre dafür anznthun. Sieverbergen vielmehr sorgsam ihre Quelle, zeigen dabei mit Fingernauf ihn, indem sie ganz entgegengesetzte Beispiele auö seinen Leh-ren und Erfahrungen anführen.
Nur einige Worte über seine Pläne, von denen wiederholt indem Tagcbuche Rede ist. Wenn man nur einigermaßen ehrlich seynwill, so kann man die Größe derselben nicht abläugncn, muß geste-hen, daß sie riesenhaft waren oder seyn sollten, sogar daß sie aus-führbar gewesen wären, alS wodurch sie sich von der zahlreichenKlasse unsinniger Projekte, den Kindern einer kranken Einbildungs-kraft oder des Wahnsinnes selbst, unterscheiden. Jeden weifen Planerkennt man an folgenden Bedingungen. Erstens dem Nutzen, zwei-tens der Ausführbarkeit desselben und drittens der Vorbereitung dergeeigneten Mittel, um diese Ausführbarkeit zu erleichtern. Was betden von dem Verfasser des Tagebuchs angegebenen Projekten auf-fällt, ist die anscheinende Unmöglichkeit, aber sie verschwindet beinäherer Betrachtung. Man sieht bald den Zusammenhang zwischendem, was schon begonnen und dem was noch zu thun, zu beenden,zu vervollkommnen war. Eins ist so möglich als das andere underinnert an baS schon angeführte Sprüchwort: tld -cm »st sEsV-Iee con-ecmio. Wir wollen von ihrer Menge nur eines aushe-ben, die Versetzung des päpstlichen Stuhls.
Den päpstlichen Stuhl samt dem Kardinal-Collegio in die Mittevon Paris zu versetzen, war sicherlich eine der kühnsten Umerneh-nningen gegen die allgemeine Meinung, sie ging die ganze Christen-heit an. Wenn man aber daS Interesse der ersten Mächte nachund nach in nähere Betrachtung zieht, so wird man finden, daß dieMehrzahl derselben sie mit ziemlicher Gleichgültigkeit ansehen konnte.England würde den Papst nicht vertheidigt haben, eben so wenigPreußen, eben so wenig Schweden. Auch Rußland hätte wohlnicht diesen Augenblick gewählt um das Schisma zu lösen, dassolches von der römischen Kirche scheidet. Diese Versetzung gingdem Dogma durchaus nicht» an; sie stritt gegen die Vortheile derPäpste, zerstörte ihre zeitliche Macht und ihr Fürstenthum auf Erden.Aber die Gewalt fragt nichts nach diesen Vortheilcn und dieserIrdischen Macht. Die Lutheraner, die Calvinisten, mit einem Worte,alles was nicht katholisch ist, würde mehr Vergnügen als Verdruß